Wenn alles schwer geworden ist

Therapie bei Depressionen in Mannheim

Depressionen können sich sehr unterschiedlich zeigen – durch Niedergeschlagenheit und Rückzug, aber auch durch Erschöpfung, innere Leere oder das Gefühl, kaum noch Zugang zu sich selbst und zum eigenen Leben zu haben. In meiner Arbeit verbinde ich systemische und körperorientierte Psychotherapie, um gemeinsam neue Zugänge zu Ressourcen, Lebendigkeit und Handlungsspielraum zu entwickeln.

Wenn die Lebensenergie verloren geht

Depressionen zeigen sich nicht bei allen Menschen gleich. Manche erleben vor allem Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, andere fühlen sich erschöpft, leer oder wie abgeschnitten von sich selbst. Dinge, die früher Freude gemacht haben, verlieren ihre Bedeutung. Entscheidungen fallen schwer, der Alltag kostet Kraft und häufig kommen Selbstzweifel oder das Gefühl hinzu, den eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden.

Dabei gibt es nicht die eine Ursache für eine Depression. Belastende Lebensereignisse, Verluste, Beziehungserfahrungen, anhaltender Stress oder Überforderung können ebenso eine Rolle spielen wie innere Konflikte und alte Muster. Oft greifen verschiedene Faktoren ineinander.

In der Therapie geht es deshalb nicht nur darum, depressive Symptome möglichst schnell zu beseitigen. Mich interessiert gemeinsam mit Ihnen: Was hat dazu beigetragen, dass Sie an diesem Punkt angekommen sind? Was hält die depressive Dynamik aufrecht? Und was brauchen Sie, damit wieder mehr Bewegung, Verbindung und Lebendigkeit möglich werden?

Vielleicht kennen Sie das…

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Sie fühlen sich erschöpft und kraftlos, obwohl Sie sich eigentlich ausruhen.

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Dinge, die Ihnen früher Freude gemacht haben, lassen Sie zunehmend gleichgültig.

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Sie ziehen sich zurück und haben wenig Energie für andere Menschen.

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Gedanken kreisen immer wieder um Versagen, Schuld oder die eigene Unzulänglichkeit.

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Selbst kleine Aufgaben fühlen sich plötzlich überwältigend an.

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Sie funktionieren nach außen weiter – und fühlen sich innerlich trotzdem leer oder erschöpft.

Depression zeigt sich auch im Körper

Depression ist nicht nur eine Frage von Gedanken und Gefühlen. Sie kann sich auch körperlich zeigen: als bleierne Müdigkeit, innere Schwere, Antriebslosigkeit, Schlafprobleme oder das Gefühl, kaum noch Energie zur Verfügung zu haben.

Gleichzeitig kann der Zugang zum eigenen Körper, zu angenehmen Empfindungen und zu dem, was Kraft gibt, verloren gehen. Manche Menschen beschreiben, dass sie zwar noch „funktionieren“, sich selbst dabei aber kaum noch spüren.

Deshalb beziehe ich in meiner Arbeit neben Gedanken, Gefühlen und Beziehungsmustern auch den Körper mit ein. Wir können gemeinsam erkunden, was Sie stärkt, was Ihr Nervensystem entlastet und wo wieder kleine Momente von Interesse, Verbindung oder Lebendigkeit spürbar werden.

Dabei geht es nicht darum, sich aus einer Depression „herauszureißen“ oder möglichst schnell wieder funktionieren zu müssen. Veränderung darf in kleinen Schritten geschehen und sich an dem orientieren, was für Sie gerade möglich ist.

Depression sieht nicht immer nach Depression aus

Nicht jede Depression zeigt sich durch Rückzug, Antriebslosigkeit und sichtbare Niedergeschlagenheit. Manche Menschen funktionieren im Alltag weiterhin erstaunlich gut. Sie arbeiten, kümmern sich um andere, erfüllen ihre Verpflichtungen und wirken nach außen leistungsfähig – während sie sich innerlich erschöpft, leer oder freudlos fühlen. Umgangssprachlich wird dafür häufig der Begriff „hochfunktionale Depression“ verwendet. Er bezeichnet keine eigene medizinische Diagnose, beschreibt aber eine Erfahrung, die viele Menschen kennen.

Depression kann sich auch mit starker innerer Unruhe und Getriebenheit zeigen. Bei einer sogenannten agitierten Depression stehen nicht unbedingt Verlangsamung und Antriebslosigkeit im Vordergrund, sondern beispielsweise Nervosität, rastlose Aktivität, Gereiztheit, Schlafprobleme oder das Gefühl, kaum zur Ruhe kommen zu können.

Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie zeigt sich die Depression bei Ihnen? Was geschieht in Ihrem Denken, Ihren Gefühlen und Ihrem Körper – und was ist vielleicht nach außen gar nicht sichtbar?

Psychotherapie bei Depressionen

In meiner Arbeit verbinde ich verschiedene therapeutische Zugänge:

Bei Depressionen schauen wir gemeinsam darauf, welche Belastungen, Beziehungserfahrungen, inneren Konflikte oder wiederkehrenden Muster eine Rolle spielen und was die depressive Dynamik möglicherweise aufrechterhält.

Dabei beziehe ich nicht nur Gedanken und Gefühle ein, sondern auch das körperliche Erleben. Gerade wenn wenig Energie, Freude oder Zugang zu den eigenen Bedürfnissen spürbar ist, können Körperwahrnehmung und die Regulation des Nervensystems zusätzliche Zugänge eröffnen.

Im Mittelpunkt steht nicht, dass Sie möglichst schnell wieder „funktionieren“. Vielmehr geht es darum, Schritt für Schritt wieder mehr Zugang zu eigenen Bedürfnissen, Ressourcen, Handlungsmöglichkeiten und Lebendigkeit zu entwickeln.

Psychotherapie kann je nach Ausprägung der Depression durch eine ärztliche oder psychiatrische Behandlung ergänzt werden. Ob eine solche Begleitung sinnvoll ist, kann im individuellen Fall gemeinsam geklärt werden.

Der erste Schritt fällt oft am schwersten.

Noch unsicher, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen passt?

Privatpraxis für Selbstzahler:innen und Privatversicherte. Eine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen ist nicht möglich.

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